Die Röhrenstücke am Lobach
(Stand 28.8.2017)
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Im August begann ich, die zwei Röhrenstücke, Fragmente der ehemaligen Rohrführung, zu bearbeiten.
Nach Rücksprache mit Frau Jaspers, Biologin vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid, erfuhr ich Hintergründe dieses wunderbaren Renaturierungsprojekts.
Ich begann zu recherchieren, meine Bewunderung und mein Interesse für dieses wertvolle Stück Natur in meiner Heimatstadt wuchsen stetig.

Durch die Unterstützung der Ulrike und Lothar Kaiser-Stiftung, begleitet durch den Fotografen Hans-Georg Müller, begann ich ein Glasmosaik zu entwerfen, zu legen und letztlich in den Röhren zu fixieren.

Durch den Aufenthalt an dieser friedlichen Stelle, durch Gespräche mit spazieren gehenden Passanten, kam ich schnell in Gespräch und erfuhr immer mehr.
Auf dem Honsberg die Kunstschule Heimat betreibend, kenne ich viele Kinder und deren Eltern, es war schön, sich auch an diesem Ort einmal zu treffen.

Mit Stahl-Bürsten säuberten Hans-Georg und ich uns zunächst die unteren Innenseiten der Rohre.
Danach musste mit einer Betonmasse der Boden etwas begradigt werden, Tiefgrund aufgetragen und erst danach konnte das Mosaik gelegt werden.
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Hans-Georg Müller entdeckte einen Mäusebussard, nur ca. 5 m von uns entfernt!

Nach dem Legen, Verkleben und Verfugen des Glasmosaiks, fertigte ich ein Moosgrafitti’freedom cannot wait’ an.

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Ökologisch einwandfreies Moosgraffiti benötigt in den ersten Wochen eine ständige Befeuchtung, damit es anwächst.
Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickeln wird.

Die Hintergründe der wunderbaren Renaturierung des Lobach sind im Unterpunkt, linke Seite.
Ebenso ein kleiner Film.